Rheumatische Beschwerden/chronische Schmerzen

Umgangsprachlich werden Beschwerden an Gelenken, Muskeln, Sehnen und Bändern oft als Rheuma bezeichnet. Rheuma ist ein griechisches Wort und bedeutet “Strömung”, “Fluss”. Nach der Lehre der Körpersäfte glaubten die Ärzte im Mittelalter und weit in die Neuzeit hinein, dass kalter “Schleim” aus dem Gehirn in die Glieder fliesse und so Schmerzen entstünden.
Die heutige Medizin ist nicht viel weiter, denn sie behauptet, bei schweren rheumatischen Krankheitsbildern, handle es sich um eine Autoimmunerkrankung. Nach heutigem Wissensstand soll es 60 davon geben. Wieso das  Immunsystem eigenes Gewebe angreift und beschädigt, weiss die Schulmedizin trotz intensiver Forschung nicht.
Es wird vermutet, dass eine angeborene Schwäche (genetische Disposition) mit äusseren Einflüssen wie Impfungen!, Infektionen, Giftstoffen, ja sogar Schwangerschaft die Auslöser sein könnten.
Eine Patientin, die an einer rheumatoiden Arthritis leidet, hat gesagt, der Rheumatologe meinte, ihre Krankheit sei unheilbar und sie müsse ein Leben lang  Medikamente einnehmen. Die Nahrung habe keinen Einfluss und auch sonst bringe es nicht viel, etwas im Leben zu ändern.

Die Medizin, respektive die Pharmaindustrie, ist gar nicht daran interessiert, die Ursachen einer Krankheit zu finden, darum werden nur Symptome bekämpft. Eigentlich müssten sich die Forscher in erster Linie fragen, warum das Immunsystem die eigenen Zellen angreift.
Ein funktionierendes  Immunsystem ist die Voraussetzung, um gesund zu sein.
Es verhindert, dass Krankheitserreger in den Körper eindringen  und ausserdem erkennt die Immunabwehr kranke und beschädigte Zellen und entsorgt sie; bis zu einem gewissen Grad und dies täglich, auch Krebszellen.
Wie alles im Körper ist das Immunsystem ein hochkompliziertes Ineinander und Miteinander, das im Einzelnen und vor allem als Ganzes nicht zu verstehen ist. Da kann noch so viel geforscht werden!

Nur aus diesem Unverständnis heraus ist zu erklären, dass die von der Pharmaindustrie gesteuerte Medizin das Immunsystem zu schwächen versucht, und zwar mit  Immunsuppressiva, z.B. Methotrexat. Diese Medikamente werden u.a. in der Krebstherapie eingesetzt.
Weiter werden Schmerzmittel, sogenannte nicht steroidale Antirheumatika (NSAR) abgegeben, die Diclofenac, Ibuprofen, Naproxen usw. enthalten und die allesamt schwere Nebenwirkungen haben können. Um die Nebenwirkungen abzufedern, gibt es zusätzliche Medikamente.
Im Weiteren wird Cortison eingesetzt, das zuverlässig entzündungshemmend wirkt, aber langfristig schwere Nebenwirkungen hat.

Solange dieses Vorgehen als Notfalltherapie eingesetzt wird, könnte man noch Verständnis haben und diesem Vorgehen zustimmen. Das Problem ist allerdings, dass diese Art von Medikation langfristig beibehalten wird. Ich höre schon, wie der Herr Doktor beruhigt: “Alles nur geringe Dosen, die selten Nebenwirkungen haben und langfristig eingenommen weden können, da machen Sie sich mal keine unnötigen Sorgen.”
Dass die Pharmaindustrie damit Milliardenumsätze macht, muss wohl nicht  weiter erklärt werden!

Aus dem Blickwinkel der Naturheilkunde, handelt es sich wie immer bei Erkrankungen um ein Ungleichgewicht “der gesunderhaltenden und der krankmachenden Kräfte”. Die logische Vorgehensweise ist darum, die gesunderhaltenden Kräfte zu stärken und  die krankmachenden zu meiden und auszuleiten.
Das überforderte Immunsystem muss entlastet werden, und zwar durch naturheilkundliche Entgiftungsmassnahmen  der Nieren, der Leber, des Darms und des Zwischenzellgewebes. Im Weiteren wird der Lymphfluss angekurbelt.
Die Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil (der Mensch ist, was er isst!), um den Organismus zu entlasten und zu stärken. Ohne das Einhalten gewisser Richtlinien ist wenig auszurichten.
Von entscheidender Bedeutung sind auch gesunde Zähne. Wurzelbehandlungen, verschiedene Metalllegierungen wie alte Zahnfüllungen, chronische Entzündungen und weitere Erkrankungen der Mundhöhle, resp. des Zahnhalteapparats können verantwortlich sein für eine langfristige Schwächung des Immunsystems.

Eine Entlastung des Organismus von jahrelangen Belastungen aller Art (vor allem von Medikamenten, die den Körper u.a. übersäuern) dauert ein paar Monate und es braucht Ausdauer und Disziplin.
Der Lohn ist ein gesunder, in vielen Fällen schmerzfreier Körper und ein neues Lebensgefühl!